VERANSTALTUNGEN

VERANSTALTUNGEN

In der Öffentlichkeit: Glanzlichter und Standortbestimmung

Auch mit eigenen Veranstaltungen ist die Kulturstiftung Dortmund in der Öffentlichkeit präsent. Sie bereichert so direkt das kulturelle Angebot in Dortmund, thematisiert aber auch die Notwendigkeit verstärkten privaten Engagements in der Kulturförderung. Die Veranstaltungen zur Preisübergabe an Preisträger und Förderpreisträger setzen Glanzlichter. Die Stiftungsjubiläen bieten neben künstlerischen Leckerbissen Gelegenheit, zusammen mit Stiftern, Zustiftern und Gästen zurückzublicken und sich auf künftige Herausforderungen einzustimmen. In Vortragsveranstaltungen mit herausragenden Persönlichkeiten der Kultur bietet die Stiftung der interessierten Öffentlichkeit vertiefte Einblicke in das Kulturgeschehen außerhalb Dortmunds und die Arbeit dort tätiger kultureller Einrichtungen. Das bedeutet auch ein Stück Standortbestimmung.

Veranstaltungen

  • 2017
    • Sonntag 26.11.2017
      Großer Festakt und ein besonderes Geschenk

      „25 Jahre Kulturstiftung Dortmund“

      Datum:
      25. November 2017

       

      Kulturstiftung Dortmund feiert 25-jähriges Bestehen
       

      Mit einem feierlichen Festakt hat die Kulturstiftung Dortmund am 26. November 2017 in den Räumen des Westfälischen Industrieklubs in Dortmund ihrer Gründung vor 25 Jahren gedacht. Unter den vielen geladenen Gästen begrüßte der Stiftungsvorsit­zen­de Hans-Dieter Michalski auch Ministerpräsident a. D. Wolfgang Clement. Er hatte als seinerzeitiger Wirtschaftsminister empfohlen, bürgerliches und wirtschaftliches Engagement für Kunst und Kultur in Dortmund zu bündeln, um der Politik den Weg für die Realisierung eines Konzerthauses zu ebnen, und damit den Gründungs­an­stoß für die Kulturstiftung gegeben. In einem Grußwort blickte er beim Festakt auf diese Zeit zurück und würdigte das bisher Geleistete.

      Zuvor zog Michalski eine positve Bilanz von 25 Jahren Stiftungsarbeit: Mehr als 250 Projekte habe die Stiftung seit 1992 mit insgesamt fast 4 Mio. € unterstützt. Sie ha­be so dazu beigetragen, Lebendigkeit und Vielfalt der kulturellen Landschaft in Dort­mund sowie die Standortattraktität und das Ansehen der Stadt zu fördern. Insge­samt habe die Kulturstiftung Dortmund ihren festen Platz im Kulturleben der Stadt einge­nommen. Sie sei Teil eines verantwortungs- und vertrauensvoll zusam­menar­bei­tenden Netzwerks von Kunst- und Kultur-Interes­sierten, Kunstschaffenden und Kulturförderern.

      „Diese Arbeit wollen wir gern fortsetzen – wenn möglich sogar noch verstärkt“, beton­te Michalski mit Blick auf den eher wachsenden Bedarf an kultureller Förderung, verwies aber zugleich auf besondere Herausforderungen durch die anhaltende Niedrigzinsphase. Die Kulturstiftung wolle weiterhin nicht nur Lückenbüßer sein, wo andere Mittel ausblieben, sondern aus eigener Kraft und Verantwortung zusätzliche Angebote und Ideen verwirklichen, die Dortmund ein Stück mehr lebens- und erlebenswert machen und ihren Ruf national wie international mehren.

      Ein besonderer Höhepunkt der Festveranstaltung war die Überreichung eines Jubi­läumsgeschenks der Stiftung an die Stadt Dortmund und ihre Bürger, vertreten durch Stadtdirektor Jörg Stüdemann: eine Collage von Martin Kippenberger. Sie wird dau­erhaft im Museum Ostwall im Dortmunder U zu sehen sein. „Mit diesem Geschenk“, betonte der stellv. Stiftungsvorsitzende Ulrich Andreas Vogt, „wollen wir den bedau­erlichen Umstand ändern, dass der Künstler von internationalem Ruf zwar in Dort­mund geboren ist, bisher jedoch keines seiner Werke hier in einer öffentlichen Sammlung vertreten ist.“ Zugleich solle die Schenkung auch den Anstoß für eine möglicherweise breitere Präsentation Kippenbergers im Museum Ostwall geben.

      Für die musikalische Umrahmung des Festakts sorgten mit begeisterndem Spiel Amandine Savary am Klavier und Mark Bouchkov auf der Violine.

    • Freitag 24.11.2017
      Lesung mit Susanne Kippenberger

      „Kippenberger. Der Künstler und seine Familien“

      Susanne Kippenberger
      Journalistin und Buchautorin

      Termin:
      24. November 2017

       

      Mit Auszügen aus ihrem Buch "Kippenberger. Der Künstler und seine Familien" erinnerte die Journalistin und Autorin Susanne Kippenberger in einer Lesung am 24. November 2017 im Museum Ostwall im Dortmunder U an das Leben und Wirken ihres 1997 verstorbenen Bruders Martin. Die von der Kulturstiftung Dortmund veranstaltete Lesung begleitete deren 25-jähriges Jubiläum und die aus diesem Anlass erfolgte Schenkung eines Werks des in Dortmund geborenen Martin Kippenberger an das Museum Ostwall.

      In ihrem als biografisches Porträt angelegten Buch schilderte Susanne Kippenberger ihren Bruder wie ihn die kannten, die ihm nahe waren. In der Lesung nahm wie im Buch zunächst die gemeinsam erlebte Kindheit und Jugend eine wichtige Rolle ein. Weiter blickte sie hinter die Inszenierungen des Künstlers Martin Kippenberger, der seinen Ruhm, eine Wirkung immer auch kontrollieren wollte. Der Langeweile fürchtete und Routine hasste, aber gleichzeitig seine Rituale brauchte. Dessen Sehnsucht nach neuen Orten und Projekten so groß war wie die nach einem Zuhause, nach Familien und Ersatzfamilien.

      Martin Kippenberger (* 25. Februar 1953 in Dortmund; † 7. März 1997 in Wien) war ein renommierter deutscher Maler, Installations- und Performancekünstler, Bildhauer und Fotograf. Seine Werke sind in Ausstellungen und Kunstsammlungen im In- und Ausland, u. a. im MoMA (Museum of Modern Art) in New York, zu finden.

      Susanne Kippenberger (* 29. August 1957 in Dortmund) ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin. Bis 2010 veröffentlichte sie bereits sechs Werke. Sie wuchs in Essen als jüngste von Martin Kippenbergers vier Schwestern auf. Seit 1989 lebt und arbeitet sie in Berlin.

  • 2013
    • Dienstag 07.05.2013
      Vortragsabend mit Irene Schulte-Hillen

      "Könner brauchen Gönner!
      50 Jahre Eliteförderung in der Klassik"

      Irene Schulte-Hillen
      Präsidentin der
      Deutschen Stiftung Musikleben

      Datum:
      7. Mai 2013

       

      Spitzenförderung für musikalischen Nachwuchs
       

      „Ich habe eine Schwäche für die Karriere junger Musiker“, bekannte Irene Schulte-Hillen, Präsidentin der Stiftung Deutsches Musikleben, in einer Vortragsveranstaltung der Kulturstiftung Dortmund am 7. Mai 2013. Unter dem Thema „Könner brauchen Gönner! – 50 Jahre Eliteförderung in der Klassik“ stellte sie die Arbeit ihrer Organisation vor, die sich seit 1962 der bundesweiten Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses widmet. Irene Schulte-Hillen arbeitet seit 1987 in der Stiftung mit und steht seit 2006 an ihrer Spitze.

      Herzstück des Förderprogramms sei der Deutsche Musikinstrumenten-Fond, der aufstrebenden Solisten herausragende Streichinstrumente leihweise zur Verfügung stellt. Auf 180 wertvolle Streichinstrumente sei der Bestand inzwischen angewachsen, zum überwiegenden Teil Treugaben von Privatleuten. Zudem schaffe die Konzertreihe „Foyer junger Künstler“ eine Plattform, um die für eine erfolgreiche Karriere unerlässliche Bühnenerfahrung sammeln zu können – vom Kammerkonzert bis zum Debut in großen Sälen. Auch Patenschaften, Studienstipendien und Kammermusikprojekte, in denen Stipendiaten zu größeren Ensembles zusammengeführt werden, kämen den Nachwuchskünstlern zugute.

      „Die Stiftung wird ehrenamtlich geleitet und finanziert ihre Arbeit allein durch Zuwendungen ihrer Freunde und Förderer“, stellte Schulte-Hillen nicht ohne Stolz fest. Spenden und Zustiftungen, Künstlerpatenschaften und Instrumententreugaben seien wichtige Möglichkeiten, sich zu engagieren; auch große Teile der Verwaltungskosten würden von langjährigen Förderern getragen. All dies ermögliche es, dass die Stiftung Deutsches Musikleben erste Adresse für musikalische Spitzenförderung in Deutschland sei und den aktuell rund 300 Stipendiaten eine langfristige und individuell angepasste Förderung bieten könne.

      Der Vortrag von Frau Schulte-Hillen wurde umrahmt von musikalischen Auftritten aus dem reichen Reservoir des internationalen Spitzennachwuchses der Stiftung: Simone Drescher (Violoncello), Kiveli Dörken (Klavier), Olga Gollej (Klavier) und Hyeyoon Park (Violine) spielten Werke von Frederic Chopin und Cesar Frank. 

  • 2012
    • Donnerstag 29.11.2012
      Festakt mit Prof. Hellmuth Karasek und Michael Schönheit

      „20 Jahre Kulturstiftung Dortmund“

      Datum:
      29. November 2012

       

      Kulturstiftung Dortmund feiert 20-jähriges Bestehen
       

      Ein Blick auf 20 Jahre erfolgreicher Kulturförderung in Dortmund, ein ermunternder Festvortrag und ein meisterliches Orgelkonzert – dieser Dreiklang prägte die Festverantaltung zum 20-jährigen Bestehen der Kulturstiftung Dortmund am 29. November 2012 im Konzerthaus Dortmund. Dabei war der Ort bewusst gewählt: „Die Idee der Errichtung eines Konzerthauses für Dortmund hat Pate gestanden für die Gründung der Kulturstiftung“, stellte Hans-Dieter Michalski als Vorstandsvorsitzender fest. „Das Haus hat immer eine besondere Rolle bei der Förderung durch die Kulturstiftung gespielt.“ Daher stand die von der Stiftung finanzierte Klais-Orgel im Mittelpunkt des musikalischen Teils des Festakts.

      Eine erfreuliche Bilanz der bisherigen Arbeit konnte Michalski ziehen: In den 20 Jahren ihrer Bestehens habe die Stiftung aus ihren Erträgen mehr als 190 Projekte mit zusammen über drei Mio. € gefördert. Sie habe damit zu einem anspruchsvollen, auch international beachteten Kulturangebot in Dortmund beigetragen sowie regionale Entwicklungen und Potenziale gefördert. Aus dieser Erfahrung blicke man auch optimistisch in die Zukunft.

      In seinem Festvortrag stellte der Publizist Professor Hellmuth Karasek das Stifterengagement in Dortmund in einen weiten kulturhistorischen Zusammenhang. Habe die kulturelle Vielfalt in Deutschland seine Wurzel im Wettbewerb deutscher Kleinstaaten um politisches Prestige, sei fürstliches und adliges Mäzenatentum später durch bürgerschafliches Engagement abgelöst. Hier stehe Dortmund offen gut da und habe den Abstand zu früheren Residenzstädten deutlich verringern können. Generell lobte er das Kulturangebot im Ruhrgebiet, aus dem das Konzerthaus Dortmund herausrage: „Es ist ein Juwel und akustisch ein Schatz.“

      Den musikalischen Teil der Festversanstaltung gestaltete der Leipziger Gewandhausorganist Michael Schönheit, einer der führenden Organisten Deutschlands. Mit Werken von Bach, Vierne und Widor ließ Schönheit bravourös die Orgel all ihren Möglichkeiten erklingen und unterstrich dabei den Klang des wunderbaren Instruments in der besonderen Akustik des Konzerthauses. Das Publikum - Stifter, Zustifter und Gäste - war begeistert. 

       

  • 2011
    • Montag 10.01.2011
      Klavierkonzert mit Martin Stadtfeld

      Einweihung des neuen Konzertflügels im Konzerthaus Dortmund

      Martin Stadtfeld
      Pianist

      Datum:
      10. Januar 2011

       

      Dank für ein außergewöhnliches Geschenk
       

      In einer einmaligen Aktion hatten sich 2010 die Kulturstiftung Dortmund und der Verein der „Freunde des Konzerthaus Dortmund“ zusammengefunden, um dem Konzerthaus ein gemeinsames Geschenk zu machen: einen neuen Konzertflügel. Die Anschaffung war dringend nötig geworden, weil der alte Flügel durch den Konzertbetrieb stark in Anspruch genommen war.

      Mit einem Klavierabend, exklusiv für die Stifter, Zustifter und Mitglieder der finanzierenden Organisationen, bedankte sich das Konzerthaus am 10. Januar 2011 für das Geschenk. Der Pianist Martin Stadtfeld, dem Haus seit vielen Jahren eng verbunden, weihte den neuen Flügel aus dem Hause Steinway ein und ließ ihn mit Werken von Robert Schumann, Richard Wagner und Franz Liszt erstmals im Konzertsaal erklingen. Deutlich wurde dabei: Der Klang des neuen Instruments, das von Piere-Laurant Aimard, Preisträger der Kulturstiftung 2006, ausgesucht worden war, ist weich und voll, die Töne schwingen schön aus. Mit seinem Mehr an symphonischer Ausdruckskraft ist er eine Alternative zu dem alten Flügel. Pianisten können, ja müssen zukünftig wählen. 

  • 2010
    • Mittwoch 17.11.2010
      Vortragsabend mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger

      "Zwischen Museumsinsel und Humboldt-Forum:
      Zukunftsperspektiven der Stiftung Preußischer Kulturbesitz"

      Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger
      Präsident der Stiftung
      Preußischer Kulturbesitz

      Datum:
      17. November 2010

       

      Kultur und Wissenschaft müssen zusammen gehen
       

      Die Berliner Museumslandschaft ist mehr als ein Ort außergewöhnlicher Sammlungen. Sie ist auch Wahrzeichen einer städtebaulichen Entwicklung im Herzen Berlins, Hort der Wissenschaft sowie prägend für das kulturelle Ansehen Deutschlands im Ausland. Dies machte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Hermann Parzinger, am 17. November 2010 bei einer Vortragsveranstaltung der Kulturstiftung Dortmund deutlich. In seinem Vortrag „Von der Museumsinsel zum Humboldt-Forum: Zukunftsperspektiven der Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ zeigte er die aktuelle Arbeit und die Zukunftsperspektiven der Stiftung auf und gab dabei einen faszinierenden Einblick in die nationale und internationale Kulturarbeit. 

      Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die größte kulturelle Einrichtung Deutschlands und eine der größten weltweit. Sie vereinigt in sich 17 Museen, darunter die Berliner Museumsinsel, mehrere Archive und Forschungseinrichtungen. „Diese Zusammenfassung aller Sparten unter einem Dach ist weltweit einzigartig“, stellte Parzinger fest; sie stelle zugleich über die mögliche Vernetzung eine große Chance dar. So gehe es aktuell um eine Zusammenführung des Wissens aller Einrichtungen – beispielsweise bei einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie, bei der Einrichtung eines Kompetenzzentrums Archäologie in unmittelbarer Nachbarschaft der Museumsinsel sowie in umfangreichen Kooperationen mit Großforschungseinrichtungen. „Kultur und Wissenschaft müssen zusammen gehen“, beschrieb Parzinger aktuelle Herausforderungen.

      Zum geplanten Humboldt-Zentrum im wiedererrichteten Berliner Schloss wies der Referent darauf hin, dass die umfangreichen außereuropäischen Sammlungen hier einen angemessenen Ausstellungsort finden würden und dabei auch ein neues Konzept möglich sei. Es gehe nicht nur um die Sicht Deutschlands auf die Herkunftskulturen der Exponate; vielmehr wolle man auch der Gegensicht auf Deutschland breiten Raum geben. Insoweit sei das Humboldt-Forum keine bloße museale Erweiterung, sondern die Schaffung eines Ankerplatzes der Weltkultur in Berlin.

      Besondere Bedeutung habe, so Parzinger die internationale Zusammenarbeit der Stiftung. Statt Diskussionen über die Rückführung von Kulturgütern zu führen, setze man auf eine enge Kooperation zum gegenseitigen Nutzen der Partnerländer. Beispielhaft verwies Parzinger auf eine enge Kooperation mit China. 

       

  • 2009
    • Mittwoch 13.05.2009
      Vortragsabend mit Dr. Helga Rabl-Stadler

      "Die Kultur - Künstlerischer und ökonomischer Motor einer Region am Beispiel der Salzburger Festspiele"

      Dr. Helga Rabl-Stadler
      Präsidentin der Salzburger Festspiele

      Datum:
      13. Mai 2009

       

      Kultur braucht Freunde

      „Kultur braucht Freunde; dabei ist bürgerschaftliches Engagement besonders wichtig.“ Diese Erfahrung vermittelte die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Dr. Helga Rabl-Stadler, den Teilnehmern einer Vortragsveranstaltung der Kulturstiftung Dortmund am 22. Juni 2009.

      In ihrem Vortrag zum Thema „Die Kultur – künstlerischer und ökonomischer Motor einer Region am Beispiel der Salzburger Festspiele“ verwies Rabl-Stadler darauf, dass Kultureinrichtungen oftmals nicht direkt rentabel arbeiten könnten. Häufig sei aber eine hohe „Umwegrentabilität“ festzustellen. In Salzburg beispielsweise würden die aus dem internationalen Zuschauerzustrom erwachsenden zusätzlichen Steuereinnahmen der öffentlichen Hand deutlich höher sein als der Zuschussbedarf der Festspiele. Hinzu käme ein Mehrwert, der nicht finanziell messbar sei. Kultureinrichtungen gehörten möglichst in die Zentren der Städte; sie beförderten so urbanes Leben und könnten eine Verbundenheit auch von Bürgern schaffen, die die Einrichtungen selbst nicht nutzten.

      Die Präsidentin lobte in diesem Zusammenhang die Entscheidung der Stadt Dortmund, das Konzerthaus an einem auf den ersten Blick nicht ganz attraktiven Standort zu errichten. Die Investition ziehe das Umfeld mit und führe zu einer generellen Standortverbesserung. „Hier müssen Sie weitermachen“, riet die Referentin.

      Zur aktuellen Finanzsituation der Kulturförderung merkte Rabl-Stadler an, Geld gebe es eigentlich nie genug. Umso wichtiger sei es, kreative Ideen zu entwickeln und Mitbürger und Unternehmen hierfür zu gewinnen. Auch wenn sich Corporate Sponsoring in wirtschaftlich schwachen Zeiten schwieriger darstelle, komme der Verbindung mit der Wirtschaft besondere Bedeutung zu. „Mit der Verbindung zwischen Kulturstiftung und IHK liegen Sie genau richtig“, betonte Rabl-Stadler, die selbst von 1988 bis 1995 Präsidentin der Wirtschaftskammer Salzburg war und sich als „Anstifterin zum Stiften“ bezeichnete.

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